27.04.2018 / Allgemein / /

Fachexkursion nach Deutschland

Wir besuchten das Rheinhafen Dampfkraftwerk (Kohlekraftwerk) in Karlsruhe und das Windkraftwerk bei Schopfloch. Gigantische Dimensionen beim Block 8 des Kohlekraftwerkes in Karlsruhe, das z. Zt. aus wirtschaftlichen Gründen meistens stillsteht, aber für allfällige Engpässe im Netz noch hochgefahren wird.  Bei Vollbetrieb können in der wegen der Hitzeausdehnung an der Decke aufgehängten 5000 Tonnen schweren Brennkammer (Dampferzeuger) jeden Tag 10 000 Tonnen Steinkohle verheizt werden. Damit wird im Mai 2014 eröffneten und 1,3 Milliarden Euro teuren Steinkohlekraftwerk Block 8 in Karlsruhe (RDK 8) die 912 Megawatt-Turbine angetrieben. Das Kohlekraftwerk Block 8 in Karlsruhe benötigt für den Eigenbetrieb eine Leistung von 70 MW. Da Kohlekraftwerke rund 50-mal mehr CO2 pro erzeugte Kilowattstunde Strom ausstossen als Windkraftwerke ist völlig klar, dass wegen der Klimaproblematik möglichst schnell eine Dekarbonisierung erfolgen muss. Weg also von den fossilen Energien, mehr Energieeffizienz, mehr Wasserkraft, mehr Windkraft, mehr Sonnenenergie, mehr Biomasse und Geothermie.

Sehr informative und interessante Energieexkursion zur EnWB Energie Baden-Württemberg. Die EnBW AG ist ein börsennotiertes Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Das Unternehmen ist nach RWE und E.ON das drittgrößte Energieunternehmen in Deutschland. Infolge des Atomausstiegs und der Energiewende kündigte Frank Mastiaux Ende 2012 einen Konzernumbau an: Demnach soll bis 2020 der Anteil erneuerbarer Energieträger am EnBW-Energiemix von 12 auf 40 % erhöht werden. Schwerpunkt soll die Windenergie an Land werden; hier plant EnBW eine Erhöhung der konzerneigenen Kapazität von 200 MW auf 1750 MW. Bei der Offshore-Windenergie wurde in der Ostsee neben dem seit 2011 in Betrieb stehenden Offshore-Windpark Baltic 1 mit 21 Windenergieanlagen der Offshore-Windpark Baltic 2 mit 80 Anlagen im Frühsommer 2015 in Betrieb genommen. In der Nordsee ist der Offshore-Windpark Hohe See mit 80 Windenergieanlagen für 497 MW geplant.

Wir besuchten das Rheinhafen Dampfkraftwerk (Kohlekraftwerk) in Karlsruhe und das Windkraftwerk bei Schopfloch. Gigantische Dimensionen beim Block 8 des Kohlekraftwerkes in Karlsruhe, das z. Zt. aus wirtschaftlichen Gründen meistens stillsteht, aber für allfällige Engpässe im Netz noch hochgefahren wird.  Bei Vollbetrieb können in der wegen der Hitzeausdehnung an der Decke aufgehängten 5000 Tonnen schweren Brennkammer (Dampferzeuger) jeden Tag 10 000 Tonnen Steinkohle verheizt werden. Damit wird im Mai 2014 eröffneten und 1,3 Milliarden Euro teuren Steinkohlekraftwerk Block 8 in Karlsruhe (RDK 8) die 912 Megawatt-Turbine angetrieben. Das Kohlekraftwerk Block 8 in Karlsruhe benötigt für den Eigenbetrieb eine Leistung von 70 MW. Da Kohlekraftwerke rund 50-mal mehr CO2 pro erzeugte Kilowattstunde Strom ausstossen als Windkraftwerke ist völlig klar, dass wegen der Klimaproblematik möglichst schnell eine Dekarbonisierung erfolgen muss. Weg also von den fossilen Energien, mehr Energieeffizienz, mehr Wasserkraft, mehr Windkraft, mehr Sonnenenergie, mehr Biomasse und Geothermie.