27.02.2015 / Allgemein / /

Berufung in den Verwaltungsrat EKT

Die Wahl in den VR EKT hat mich überrascht. Aber auch sehr gefreut. Es ist eine Anerkennung meiner erfolgreichen energiepolitischen Knochenarbeit der letzten Jahre.

CHRISTOF WIDMER

FDP verliert Verwaltungsratssitz an CVP

Dem siebenköpfigen EKT-Verwaltungsrat gehören künftig zwei Vertreter der SVP (Willy Nägeli und Walter Marty, neu), der CVP (Anita Dähler und Josef Gemperle, neu) und je ein Vertreter der FDP (Peter Schütz, Präsident) und der SP (Peter Dransfeld, neu) an. Siebtes Mitglied ist der Elektroingenieur Dieter Reichelt. Er ist Netzchef der Axpo und gilt als Fachexperte. «Ob er Mitglied einer Partei ist, interessiert den Regierungsrat nicht», sagt Regierungsrat Kaspar Schläpfer. Die Wahl des zweiten CVP-Vertreters Gemperle geht auf Kosten der FDP, der der zurücktretende Präsident Rainer Sigrist angehört. Marty folgt auf seinen Parteikollegen David Blatter, Dransfeld auf Parteikollege Sven Frauenfelder.

Gemperle selber überrascht
Die Wahl Gemperles überrascht. Er zählte bisher zu den Kritikern des EKT. Gemperle ist verantwortlich für den massiven Ausbau der Förderung erneuerbarer Energien im Kanton Thurgau und warf dem EKT vor, zu wenig schnell auf die Energiewende zu reagieren.

Er sei von der Regierung für das Mandat angefragt worden, sagt Gemperle. «Das hat mich selber überrascht, aber auch gefreut.» Offenbar wolle der Regierungsrat jemanden mit seinen Erfahrungen und Einstellungen im Verwaltungsrat. Diese wolle er ins EKT einbringen.