13.11.2011 / Allgemein / /

Brigitte Häberli ist unsere Ständerätin

Ständeratswahlen Thurgau 2. Wahlgang

Endlich stellt sich auch der Thurgauer Regierungsrat klar und unmissverständlich hinter den langfristigen Atomausstiegsentscheid von Bundesrat und Parlament, andere Kantonsregierungen waren vorausgegangen. Inzwischen sehen auch immer mehr Wirtschaftsvertreter die Notwendigkeit ein, die Energieversorgung auf Basis von einheimischen erneuerbaren Energien langfristig zu sichern. Marc Haltiner schreibt in seinem Kommentar in der TZ vom 05.11.2011, der Thurgau habe auf dem Weg zum langfristigen Ausstieg einen Vorteil, nämlich seinen Vorsprung bei der Förderung erneuerbarer Energien. Ein Ständerat soll die Interessen des Kantons wahrnehmen, dies haben wir inzwischen immer wieder gehört. Max Vögeli outet sich im Tagblatt-Interview vom 02. November als Gegner des Ausstiegsentscheids von Bundesrat und Parlament. Er vertritt also in dieser Frage nicht die Interessen der Thurgauer Regierung und des Thurgauer Volkes, das mit fast 85 % Ja- Stimmenanteil die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Verfassung verankert hat. Brigitte Häberli steht klar und eindeutig hinter den langfristigen Zielen zur Sicherung unserer einheimischen Energieversorgung. Mit ihrem Vorstoss zur Deblockierung der kostendeckenden Einspeisevergütung KEV war sie kürzlich in beiden Räten erfolgreich. Mit diesem Vorstoss wird sie energiepolitisch Geschichte schreiben. Ich bitte Sie deshalb im 2. Wahlgang unbedingt zur Urne zu gehen und Brigitte Häberli die Stimme zu geben. Es kann nicht sein, dass ein Duo nach Bern geschickt wird, dass in dieser zentralen Frage für Bevölkerung und Wirtschaft nicht die Interessen von Volk und Regierung vertritt.

Josef Gemperle, Kantonsrat CVP Fischingen