02.09.2013 / Allgemein / /

Ein Fest der Superlative: Die Musikgesellschaft Concordia Fischingen ist 150 Jahre alt.

«Es war sensationell», freut sich Josef Gemperle. Der CVP-Kantonsrat und Presseverantwortliche des Organisationskomitees blickt erleichtert auf drei ereignisreiche Tage zurück. Schliesslich war das OK ein Wagnis eingegangen, indem es für den Konzertabend am Freitag mit Alpenland-Sepp & Co., Anita & Alexandra Hofmann und Sašo Avsenik gleich drei bekannte Namen aus der Volksmusikszene nach Fischingen geholt hatte.

Zu diesem runden Geburtstag gönnte sie sich ein dreitägiges Fest, das gestern mit einem Umzug durch Fischingen und prominenten Gästen seinen Abschluss fand.

OLAF KÜHNE

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FISCHINGEN. «Es war sensationell», freut sich Josef Gemperle. Der CVP-Kantonsrat und Presseverantwortliche des Organisationskomitees blickt erleichtert auf drei ereignisreiche Tage zurück. Schliesslich war das OK ein Wagnis eingegangen, indem es für den Konzertabend am Freitag mit Alpenland-Sepp & Co., Anita & Alexandra Hofmann und Sašo Avsenik gleich drei bekannte Namen aus der Volksmusikszene nach Fischingen geholt hatte.
Freitag finanziert Fest

«Das Risiko hat sich gelohnt», sagt Concordia-Präsident Peter Büttiker. «Mit knapp 1200 Besuchern hatten wir das Festzelt voll. Rund 1100 Tickets konnten wir im Vorverkauf absetzen.» Mit dem erfolgreichen Freitagabend konnte die Musikgesellschaft die restlichen Feierlichkeiten finanzieren – und den Besuchern der weiteren zwei Tage ein kostenloses Vergnügen offerieren.

So nahmen 30 Gruppen am samstäglichen Plauschwettkampf teil, das musikalische Programm des Abends wollten sich über 600 Besucher nicht entgehen lassen. Den krönenden Abschluss des runden Geburtstages bildete schliesslich das reichhaltige Programm des Sonntags.
Festlicher Umzug

Dessen Höhepunkt war der Festumzug durch das Dorf. Zahlreiche Gastformationen, alte und neue Landmaschinen, Trachtenfrauen und Politprominenz gaben sich die Ehre. Ständerätin Brigitte Häberli lief genauso mit wie Grossratspräsident Bruno Lüscher und Regierungspräsident Bernhard Koch. Letzterer vertrat nicht nur die Kantonsregierung, sondern outete sich auch als Musikfreund. «Ich höre gerne Blasmusik», sagte er und freute sich über seinen Besuch in Fischingen. «Wir pflegen einen engen Kontakt mit der Gemeindebehörde.»