16.02.2013 / Allgemein / /

Erleichterung für Bau von Solaranlagen

Kantonsrat Josef Gemperle (CVP, Fischingen) spricht dennoch von einem Riesenfortschritt auf Bundesebene und einer grossen Erleichterung. Auf Scheunendächern seien Solaranlagen kein ästhetisches Problem. Baubewilligungen kosteten zudem Geld. Im Thurgau benötigen Solaranlagen bis 35 Quadratmeter schon heute keine Baubewilligung mehr, ausser auf Kultur- und Naturdenkmälern.

Das revidierte Raumplanungsgesetz bringt Änderungen für Solaranlagen. Wenn sie genug angepasst sind, brauchen Solaranlagen auf Dächern in Bau- und Landwirtschaftszonen keine Baubewilligung mehr. Die Kantone können das für weitere Bauzonen festlegen. Das Interesse an der Nutzung der Solarenergie geht ästhetischen Anliegen grundsätzlich vor. Auf Kultur- und Naturdenkmälern von nationaler Bedeutung ist eine Baubewilligung immer nötig.

Kantonsrat Josef Gemperle (CVP, Fischingen) spricht dennoch von einem Riesenfortschritt auf Bundesebene und einer grossen Erleichterung. Auf Scheunendächern seien Solaranlagen kein ästhetisches Problem. Baubewilligungen kosteten zudem Geld. Im Thurgau benötigen Solaranlagen bis 35 Quadratmeter schon heute keine Baubewilligung mehr, ausser auf Kultur- und Naturdenkmälern. Die Neuerung wurde mit anderen bei der letzten Revision des Planungs- und Baugesetzes eingeführt. Die 35 Quadratmeter seien aber zu wenig für Anlagen bei Bauern. Zudem führten solche Schwellen dazu, dass unter Umständen Anlagen kleiner gebaut würden, als es sinnvoll sei, nur um die Bewilligung zu vermeiden, sagt Gemperle.