12.03.2011 / Allgemein / /

Ja «zu effizienter und er­neuerbarer Energie»

Lottogewinner

Die Frage ist nicht mehr: erneuerbar oder nicht erneuerbar! Die Frage ist: Schaffen wir die Umstellung bevor die Ressourcen versiegen oder der Klimawandel ausser Kontrolle gerät!

FISCHINGEN Jahresversammlung der CVP Fischingen

Kürzlich fand die Mitglie­derversammlung der CVP Ortspartei Fischingen im Restaurant Rössli in Duss­nang statt. Präsident Josef Gemperle begrüsste die anwesenden Mitglieder und betonte die Wichtigkeit sich politisch zu engagieren.

Der Präsident Josef Gemperle führte zügig durch die Jahresver­sammlung und handelte alle an­stehenden Traktanden und Ge­schäfte ab. In seinem Rückblick liess der Präsident das vergan­gene Jahr nochmals Revue pas­sieren und durfte auf ein aktives Vereinsjahr zurück blicken.

Die Ortspartei organisierte wie­derum verschiedene Anlässe wie das Preisjassen, den Neujahrs­brunch mit Willy Nägeli als Gast oder den Besuch der ZAB in Ba­zenheid. Alle Anlässe konnten sich nach wie vor grosser Beliebt­heit erfreuen. Ebenfalls nahm die Ortspartei an der «Energie Tour», dem Herbstanlass des Bezirks, teil. Der Anlass wurde ein voller Erfolg. Nicht zuletzt auch dank den vielen Sponsoren aus der Ge­meinde Fischingen findet der An­lass im 2011 wieder statt. Ein Hö­hepunkt 2011 werden die Natio­nalratswahlen im Herbst sein. Die CVP Ortspartei Fischingen unter­stützt die Kandidatur von Josef Gemperle.

Referat über erneuerbare Energie

Anschliessend an die ordentlichen Geschäfte referierte Josef Gem­perle über die kantonale Abstim­mung Ja «zur effizienter und er­neuerbarer Energie» über welche das Thurgauer Volk am 15. Mai ab­stimmen wird. Die Vorlage sieht vor, dass der Kanton Massnahmen zur Nutzung umweltverträglicher erneuerbarer Energie und Anreize für eine sparsamere und effizien­tere Energieverwendung fördert.

Im Kanton Thurgau werden jähr­lich rund 800 Millionen Franken für Energieimporte ausgegeben. Geld, von dem das Thurgauer Ge­werbe praktisch nicht profitiert, fügte Gemperle hinzu. Er ist über­zeugt, dass mit der Annahme der Vorlage ein Investitionsvolumen von 170 Mio. Franken für das Thurgauer und schweizerische Gewerbe ausgelöst werden kann. Die Abhängigkeit von erdöl- und erdgasexportierenden Staaten birgt erhebliche Risiken, zumal die Importe aus politisch unsiche­ren Weltregionen kommen.

Früher oder später müsse die Ge­sellschaft ohne fossile Energie auskommen, da diese nicht un­endlich reichen, davon ist das In­itiativkomitee überzeugt. Auch andere Staaten setzen auf alterna­tive Energien. So setzt Norwegen voll auf die Windenergie und auch China möchte die neue «grüne» Nummer eins werden. pd