27.09.2014 / Allgemein / /

Spitze in Energieförderung, unser Einsatz hat sich gelohnt!!

Der Kanton Thurgau erzielt eine der besten CO2- und Energiewirkungen seiner Fördermassnahmen. Die Wirtschaft profitiert von Investitionen.

Spitze in Energieförderung

Der Kanton Thurgau erzielt eine der besten CO2- und Energiewirkungen seiner Fördermassnahmen. Die Wirtschaft profitiert von Investitionen.

FRAUENFELD. Mit den 2013 ausbezahlten kantonalen Fördergeldern vermeidet der Thurgau über die gesamte Lebensdauer der Massnahmen gerechnet rund 145 Millionen Kilogramm CO2-Emissionen. Eine höhere CO2-Wirkung erbringt nur der Kanton Bern, teilt die Staatskanzlei mit. Auch bei der langfristigen Einsparung an Energie belegt das Thurgauer Förderprogramm mit 1 Terawattstunde (1 Milliarde Kilowattstunden) den zweiten Platz hinter Bern.

Gesamtschweizerisch liegen 2013 die Fördergelder aller Kantone zusammen mit rund 119 Millionen Franken (inklusive Globalbeiträge des Bundes) etwas tiefer als im Vorjahr (129 Millionen). Sie haben rund 475 Millionen Franken Mehrinvestitionen ausgelöst. Rund 90 Millionen Franken zusätzliche Investitionen hat das Förderprogramm des Thurgaus gemäss Wirkungsanalyse generiert. Dies ist das beste Ergebnis aller Kantone.

Thurgauer spart doppelt so viel
Den Anreiz zu diesen Mehrinvestitionen bieten die rund 17 Millionen Franken Förderbeiträge, die der Kanton für energetische Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien auszahlte. Die Gelder bewirken das rund Sechsfache an Investitionen. Sie kommen mehrheitlich dem lokalen und regionalen Gewerbe in Form von Aufträgen zugute.

Neben den kantonalen Förderprogrammen hat das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen mit der Unterstützung energetischer Sanierungen Einfluss auf die Gesamtwirkung der Energiepolitik. Die Mittel stammen aus der CO2-Abgabe des Bundes auf fossilen Brennstoffen. Total spart durch die beiden Programme jeder Thurgauer 820 Kilogramm CO2-Emissionen. Der Schweizer Durchschnitt ist bei gut 410 Kilogramm.

1850 Gesuchsteller investierten
Im Thurgau haben 1850 Gesuchsteller für Fördergelder Investitionen getätigt: in die Sanierung ihrer Liegenschaft, den Bau eines energieeffizienten Hauses, den Ersatz einer Ölheizung mit einer Holzfeuerung, die Installation einer Solaranlage oder die energietechnische Optimierung von Produktionsabläufen.

Schon seit Jahren fördert der Thurgau Holzfeuerungen und Anschlüsse an Wärmenetze. Seit 1. Juli hat er diesen Förderbereich verstärkt. Weil er die Förderung von Solarstromanlagen infolge der neuen Einmalvergütung des Bundes einstellen konnte, nutzt er nun einen Teil dieser freigewordenen Mittel, um den Neubau und die Erweiterung von Wärmenetzen zu forcieren.