04.10.2017 / Klima- und Energiepolitik / /

Spannende Einblicke bei den Kraftwerken Hinterrhein AG

Spannende Einblicke bei den Kraftwerken Hinterrhein AG

Die zwischen 1956 bis 1963 mit einem Aufwand von rund 620 Mio. Franken gebaute, dreistufige Kraftwerksgruppe der Kraftwerke Hinterrhein (KHR) umfasst die Zentralen Ferrera, Bärenburg und Sils. Damit betreiben die KHR die grösste Kraftwerkskombination in Graubünden.

 

Genutzt wird die Kraft des Wassers von 1931 m ü. M. im Valle di Lei bis auf 667 m ü. M. in Sils. Kernstück der Anlagen bildet der rund 200 Mio. m3 fassende Stausee Valle di Lei. Das Einzugsgebiet der KHR entspricht ungefähr der Fläche des Kantons Glarus.

Erfolgreicher Abschluss der Gesamterneuerung der Kraftwerksanlagen der Kraftwerke Hinterrhein AG 2016. Das 300 Mio. CHF Projekt der Kraftwerksanlagen war notwendig, um die Betriebssicherheit und die Wirtschaftlichkeit bis zum Konzessionsende 2042 zu gewährleisten. Als Novum in der Schweiz entschied sich die KHR, eine Gesamterneuerung aus einem Guss zu realisieren, und nicht etappenweise über längere Zeit.

Herzlichen Dank den Verantwortlichen der KHR für diese sehr interessante Führung.