Kulturlandschutz

Ja Komitee bei der Lancierung der Thurgauer Kulturlandinitativen

„Für eine zweckmässige und haushälterische Nutzung des Bodens.“

Mit der Unterstützung von Gleichgesinnten erreicht:

  • Kulturlandschutz ist in der Thurgauer Verfassung verankert
  • Keine strategischen Arbeitszonen im Richtplan

Kulturlandschutz

10.10.2018: Motion von Kantonsrat Josef Gemperle mit 62 Mitunterzeichnern, welche verlangt die Streichung der maximale Nutzungsziffer bei bestehenden Gebäudevolumen. Der Regierungsrat empfiehlt die Motion abzulehnen, da dies Sache der Gemeinden sei.

03.09.2018: Die Kantonsräte Urs Martin und Josef Gemperle fordern mit einer Parlamentarischen Initiative, dass die Gemeinden Bauland befristet einzonen können.

Kulturlandinitiativen

12.02.2017: Mit 80,7 Prozent wird der Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Ja zu einer intakten Kulturlandschaft“ vom Thurgauer Stimmvolk angenommen. Damit hält der Thurgau den Landschaftsschutz in der Verfassung fest.

17.08.2016: Der Grosse Rat erarbeitet zwei Gegenvorschläge zu den Kulturlandinitiativen und verabschiedet. In der Folge zog das Komitee die Initiative zurück.

31.10.2015: Regierungsrat hält die Gesetzesinitiative nicht vereinbar mit übergeordnetem Recht und empfiehlt dem Grossen Rat, diese für ungültig zu erklären.

06.08.2015: Die beiden Kulturlandinitiativen, die Verfassungsinitiative „Ja zu einer intakten Thurgauer Kulturlandschaft“ und die Gesetzesinitiative „Ja zu einer nachhaltigen Thurgauer Raumplanung“ sind gemäss Mitteilung des Kantons mit je 5130 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

08.07.2015: Die gesammelten Unterschriften wurden eingereicht.

30.06.2015: Die Initianten der Thurgauer Kulturlandinitativen haben genügend Unterschriften gesammelt und werden diese am 8. Juli einreichen.

09.01.2015: Beginn der Sammelfrist für die Kulturlandinitativen. Innert 6 Monaten sind 4000 Unterschriften zu sammeln.

20.11.2014: Kulturlandinitiativen lanciert. Siedlungen im Thurgau sollen nicht mehr ins Grüne hinauswachsen. Das will ein überparteiliches Komitee mit zwei Volksinitiativen erreichen: Die Städte und Dörfer sollen sich nach innen entwickeln, statt neues Land zu beanspruchen. Mehr Infos

Josef Gemperle am 14.2.2015 beim Unterschriften sammeln.

07.10.2014: Der Verband Thurgauer Landwirtschaft hat zwar die Arbeitsgruppe für die Kulturland-Initiative verlassen. Die Initianten halten trotzdem am Volksbegehren fest und wollen es im November lancieren. Sie stellen ein Initiativkomitee zusammen.

18.02.2014: Zur Arbeitsgruppe, die den Text der Kulturland-Initiative erarbeiten soll, gehören 23 Personen aus verschiedenen Parteien. Ein Schwerpunkt liegt bei CVP, BDP und GP. Vertreten sind auch der Verband Thurgauer Landwirtschaft und die Umweltverbände.

04.02.2014: Der Verband Thurgauer Gemeinden lehnt die Mitarbeit bei der geplanten Kulturland-Initiative ab. Mit den neuen Raumplanungsgesetzen von Kanton und Bund seien die Gemeinden genug gefordert.

30.01.2014: Von den grossen Parteien unterstützt nur die CVP die angekündigte Kulturland-Initiative.

07.01.2014: Schon das 2012 revidierte kantonale Planungs- und Baugesetz schützt das Kulturland. Das eidgenössische Raumplanungsgesetz von 2013 hat dasselbe Ziel. Nun soll auch noch eine kantonale Volksinitiative das Kulturland schützen.

06.01.2014: Eine Gruppe um die Kantonsräte Andreas Guhl und Josef Gemperle will mit einer Volksinitiative das Kulturland vor der Überbauung schützen.

Kantonaler Richtplan

02.12.2009. Votum im Grossen Rat zur Unterstützung der Anträge des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft (VTL) und der Arbeitsgruppe Landwirtschaft gegen die Schaffung von 80 ha strategischen Arbeitszonen im kantonalen Richtplan.

Presse-Echo:
20. November 2009, Tagblatt Online: „Fahrlässiger Umgang mit wertvollem Kulturland“. Jetzt lesen!
3. Dezember 2009, Tagblatt Online: „Erfolgloser Widerstand“. Jetzt lesen!
12. Dezember 2009, Tagblatt Online: „In Rumänien Bauerland sichern“ Jetzt lesen!

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